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Depression | Angstzustand 

Tage ohne Motivation.

Es gibt Tages an denen es an Motivation fehlt. Bei Menschen mit Depressionen ist dies aber die Regel. Es gibt nur wenige Tage an denen es anders ist. Manche ziehen sich komplett von ihrem Freundeskreis zurück und andere wiederum finden in ihrem Freundeskreis die einzige Abwechslung. Sich täglich Aufgaben zu widmen mit schier unmöglich.Es fehlt die Antriebskraft! Macht man was, so schafft man oft nicht das zuende zubringen was man angefangen hat. Bis es Familienangehörige oder Freunden auffällt, dass die Betroffenen unter Depressionen leiden, werden diese oftmals als bequem oder gar faul abgestempelt. Diese Zeit ist für beide Seiten schwierig und von Missverständnissen geprägt. Im allgemeinen fällt es dem Umfällt schwer, Menschen mit Depressionen und ihr Verhalten zu verstehen. Depressive Menschen können auch lachen. Doch im inneren sieht es oft ganz anders aus. Manchmal ist es Einsamkeit, Traurigkeit oder es ist die Angst welche im Inneren nagt. Oft sagt das Umfeld das man gut aussehen würde. Dann kann man natürlich nicht krank sein. Die Gesellschaft hat ein gewisses Erscheinungsbild vor Augen wenn ein Mensch krank ist. Da passt dann gutes Aussehen und Lachen nicht in ihr Krankheitsbild rein. Also muss der Mensch gesund sein. Das erhöht oft den Druck auf die Betroffenen, da sie sich nicht ernst genommen fühlen. Dadurch läuft man Gefahr sich immer mehr zu verschließen. Menschen die unter Depressionen leiden ist jeder Tag eine gewisse Herausforderung. Manche können sich sogar nicht motivieren und andere wiederum erledigen Aufgaben in kleinen Etappen. Oft kommen Erschöpfungszustände hinzu. Man kommt schnell an seine Grenzen und man muss deshalb die Aufgaben zeitlich verteilen. Ein komplettes durcharbeiten ist meist nicht möglich. Da muss die Tagesform schon extrem gut sein und in dies kommt meist selten nur vor. Deshalb finde ich es auch wichtig seine Grenzen zu kennen um dementsprechend den Tag gestalten zu können. Wichtig dabei ist, sich nicht unter Druck zu setzen oder gar setzen zu lassen. Wenn das ist in der Regel kontraproduktiv! Denn schnell kommt es dabei zu einer Überforderung. Und das sind die Momente an denen gar nichts mehr geht.

Vielleicht ist es gut gar nicht darüber nachzudenken was man früher alles konnte. Denn diese Leistungskapazität kann man in dem Moment nicht abrufen. Mir hilft es in dem Moment zu wissen was ich jetzt kann und nicht was ich früher alles geleistet habe. Denn das würde auch wieder nur Frust in einem hervorrufen. Erfolge können die Kleinigkeiten sein die man schaft am Tage. Das kann dann auch motivierend sein, sich an den kleinen Dingen zu erfreuen welche man erledigt hat, statt darüber zu klagen was man nicht geschafft hat. Allerdings, wenn man soweit ist dies so zu verstehen, hat man wohl in der Regel schon etliche Therapiestunden hinter sich. Das Lernen sich motivieren zu können und auch für Kleinigkeiten sich begeistern zu können, ist ein großer Schritt für depressive Menschen. Es auch zu akzeptieren, dass es Tage gibt an denen die Motivation nicht da ist und vieles nicht funktioniert, gehört auch dazu. Denn wer das kann setzt sich somit auch weniger unter Druck. Wahrscheinlich gehört dies für chronisch depressive Menschen zu ihrem Leben einfach dazu. Kann man kann auch gut damit leben mit verminderter Leistungsgrenzen durch den Tag zu kommen. Den Punkt zu finden dies zu akzeptieren und sich immer wieder den Herausforderungen des Tages zustellen, hilft sein Leben zu gestalten.

Bitte beachten Sie, dass dies geschriebene meine eigenen Erfahrungen sind und keinerlei therapeutische Relevanz hat. Betroffene sollten auf jeden Fall sich therapeutische Hilfe holen.

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