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Depression | Angstzustand 

Wie bekommt man eine Psychotherapie.

Wer physisch krank ist und eine Überweisung von seinem Arzt bekommen hat, hat erstmal ein Problem den geeigneten Psychotherapeuten zu finden. Und dann kommt das Problem noch der langen Wartezeiten hinzu. In den Städten sind diese Einrichtungen oftmals total überlaufen und in den ländlichen Bereichen sieht es im Prinzip nicht anders aus, da es wahrscheinlich zu weniger Psychotherapeuten oder Psychiater gibt. Ich glaube auch, dass nicht jeder Therapeut oder Therapeutin für alles und jeden geeignet ist. Z.b. das Thema Essstörungen. Um dieses zu behandeln, liegt es auf der Hand, dass der Therapeut sich auch mit diesem Thema auskennt. Und wenn man dann einen Psychotherapeuten finden will, welcher sich mit dem Thema auskennt welches mit dem Krankheitsbild des Kranken zusammenhängt, dann wird es noch schwieriger. Also ist guter Rat teuer und man klappert die Liste von Therapeuten ab welche bestenfalls vom Arzt genannt werden, oder man im Internet findet.

Und dann muss es auch erst einmal zwischen Therapeuten und Patienten passen. Schließlich bedarf es eine gewisse Vertrauensbasis zwischen Patienten und Psychologen oder Psychiater. Im übrigen möchte ich an dieser Stelle erwähnen, das ist beim Schreiben keine Gendersternchen mache. Auf diese komplizierte Schreibweise habe ich keine Lust. Also wieder zurück zum Thema! Das muss aber erstmal funktionieren zwischen Patienten und Psychologen. Ich glaube dass dies ganz wichtig ist, da es schließlich vertrauen braucht um sich irgendwann zu öffnen. Denn es ist ziemlich schwierig einen fremden Menschen sein tiefstes Innerer darzulegen. Dafür braucht es eine gewisse Zeit. Und es kann tatsächlich passieren, dass man nach einigen Stunden merkt, dass die Chemie zwischen Patienten und Psychiater nicht zusammenpasst. Also kann es eine ganze Zeit dauern bis man das passende Gegenstück gefunden hat.

Dabei kann es passieren, das betroffene aufgeben und resignieren. Das sollte man natürlich nicht machen. Es ist besonders wichtig, dass ich psychisch Kranke Hilfe suchen. Sollte es eine Zeit lang dauern einen geeigneten Psychologen zu finden, so sollte man Ausschau halten nach Selbsthilfegruppen. Ich glaube dass dies eine gute Empfehlung ist! Zumindest ist man nicht alleine und man stellt sehr schnell fest, dass man auch mit seinen Problemen nicht alleine auf der Welt ist. Es ist vielleicht für den ein oder anderen kein leichter Schritt in solche Selbsthilfegruppen zu gehen. Aber hat man vielleicht seinen eigenen Ego überwunden können diese Gruppen wirklich helfen. Wahrscheinlich kann man aber nicht letztendlich auf die Psychotherapie verzichten. Aus meinem eigenen Erfahrung kann ich sagen, das beides sehr ergänzend sein kann.

Früher ging man mit in diesem Thema auch nicht offen um. Oftmals ist es auch heute noch so. Die Sorge als verrückt abgestempelt zu werden von der Familie oder Freundeskreis ist dabei groß. Dabei ist der Unterschied zwischen verrückt sein und psychische Störung doch groß. Nur weil man gewisse psychischen Probleme hat mit denen man alleine nicht klar kommt, ist man schließlich nicht blöd! Ich persönlich habe mich nie als verrückt empfunden nur weil es Dinge gibt mit denen ich nicht klar komme, bzw da durch gewisse Dezifite habe. Im übrigen sind diese Dezifite durch mein Leben entstanden. Die Depressionen und Angstzustände sind ja nicht von alleine gekommen, sondern im Lebenslauf entstanden. Das hat alles nichts mit Verrücktheit zu tun und man sollte sich deshalb nicht schämen Hilfe einzuholen.

Der erste Schritt ist wie bei allem, die Erkenntnis dass man Hilfe braucht! Deshalb möchte ich auch jeden ermutigen sich Hilfe zu suchen und sich für Hilfe zu öffnen. Denn auch wenn man es manchmal glaubt. Man steht mit seinen Problemen nicht alleine da! Es geht immer weiter...


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